Neue Anwendungen für Halaven, Humira und Opdivo

Der CHMP hat während seiner Sitzung Ende März dafür plädiert, die Indikationen der Arzneimittel Halaven, Humira und Opdivo auszuweiten.

Halaven, Humira, Opdivo Neue Anwendungen für Halaven, Humira und Opdivo Der CHMP hat während seiner Sitzung Ende März dafür plädiert, die Indikationen der Arzneimittel Halaven, Humira und Opdivo auszuweiten. Das bisher bei Brustkrebs zugelassene Halaven (Eribulin/Eisai) soll künftig auch Patienten mit unresezierbarem Liposarkom zur Verfügung stehen, deren fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankung zuvor mit einem Anthrazyklin (soweit geeignet) behandelt worden ist. Humira (Adalimumab/AbbVie) soll in der pädiatrischen Anwendung (ab dem Alter von sechs Jahren) auch schon bei mittelschwerem Morbus Crohn eingesetzt werden können. Bisher war die Anwendung in dieser Indikation auf eine schwere Erkrankungsform beschränkt. Patienten mit Melanom können Opdivo (Nivolumab/BMS) demnächst außer als Monotherapie auch in Kombination mit Ipilimumab (Warenzeichen: Yervoy, ebenfalls von BMS) erhalten. Einschränkend wird die Fachinformation nach dem Votum des Ausschusses darüber informieren, dass für die Kombinationstherapie „im Vergleich zur Monotherapie mit Nivolumab eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens nur bei Patienten mit einer niedrigen Tumor-Expression von PD-L1 festgestellt werden konnte“.

MAA06, 04.04.2016